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Erstes offizielles Hamburger Twitterglühweintrinken

hamburg_deGlühwein ist ne tolle Sache, man steht rum, quatscht mit netten Leuten und schlürft ein heißes Getränk. Twittern ist auch ne tolle Sache, da kann man mal schnell so Zeug ins Internet schreiben, wie man gerade so lustig ist. Wenn das beides tolle Sachen sind, warum  nicht die Tollheit noch steigern und beides gleichzeitig machen?

Kein Problem. Dienstag (16.12.) Abend ab 18.30 Uhr gibt es Glühwein und Tweets live auf dem Weihnachtsmarkt in Hamburg Ottensen, am Tallinn-Stand (s.u.). Das ganze schimpft sich das erste offizielle Hamburger Twitterglühweintrinken. Alle Twitterer sind natürlich herzlich willkommen und wie es der Zufall will, hat sich auch ein kleiner feiner Sponsor bereiterklärt, die Twitterati mit einer Initialzündung Glühwein und Bratwurst zu versorgen. Besten Dank dafür schonmal an Georg und hamburg.de! Ne feine Geste, die sicherlich für Freu(n)de sorgen wird.

Also, wer es noch nicht gemacht hat, bitte kurz auf der Anmeldeseite eintragen, dort findet ihr auch nochmal eine Karte, wo ihr denn genau hinmüsst und könnt nachgucken, wer da noch so vorbeikommt. Immerhin 50 Leutchen bisher. Ach ja, und @gluehwein bei Twitter folgen sorgt für die latest news! Bis morgen!

Ich bin Arzt, lassen Sie mich durch!

[Trigami-Review]

Hier gibbet jetzt auch von Zeit zu Zeit trigami-Gedängsel. Wenn sich die feinen Herren in den Marketingabteilungen zu schade sind, mal eine neue Form der Werbung auszuprobieren und nicht zu den Propheten vom DauerWerbeBlog kommen, … Wir müssen ja auch sehen, wo wir bleiben, nich? Aber das Dufte an Trigami ist ja, dass man auch Verisse schreiben kann und trotzdem dafür honoriert wird. Versuchen wir es also gleich mal mit DocInsider. (So schlimm wird es gar nicht…)

DocInsider ist ein Ärzte-Qype. Nicht, dass man auf Qype nicht auch Ärzte finden würde, aber bei DocInsider gibt es halt nur Ärzte, keine Kneipen. Macht das Ganze erstmal unsympathisch, wer will schon gerne zum Arzt. Man kommt also eigentlich immer mit Scheißlaune auf die Seite, würd es einem gut gehen, würde man ja bei Qype nach ner Kneipe suchen. Oder so. Also schon mal denkbar ungünstige Bedingungen für ein positives Image.

Aber nun gut, ich kam jetzt ja gesund auf die Seite, da viel mir gleich auf, dass die Seite nicht unbedingt flott ist. Ich soll hier auch sagen, dass DocInsider die erste kommerzielle Anwendung ist, die mit Grails entwickelt wurde. Das ist irgend so ein neues Technik-Dingens und hat was mit Ruby on Rails und Groovy zu tun. Wenn ihr dazu mehr wissen wollt, fragt aber jemand anderen. Muss aber voll töfte sein, dieses Grails, das sollte mal gesagt werden. Auch wenn ich das gar nicht kenne.

docinsider-custom-3.jpg

Also, nicht besonders flott. Und meiner ehrenhaften Meinung nach krankt die Seite auch an einer gewissen Häßlichkeit. Alles ist viel zu weiß und unübersichtlich und ich hab mich echt schwer getan, an der richtigen Stelle zu klicken, obwohl ich ja eigentlich voll dabei bin im zweiten Internet, aber mal so richtig. Und deswegen eigentlich auch gut Webseiten bedienen kann. Vielleicht kann mir jemand erklären, was die reiter da oben drüber bewirken? Bei mir ändert sich da nix auf der Seite, wenn ich da draufklicker. Vielleicht hat man sich aber ja auch gedacht, es geht um Ärzte und Gesundheit, das muss weiß sein, Ärzte sind ja auch weiß. Man weiß es nicht (der war gut!).

Die Suche funktioniert aber. Ich hab gleich mal nach meiner Zahnärztin, Frau Grunwaldt, gesucht. Und gefunden. Da gab es aber nur eine Bewertung, Frau Grunwaldt hat auch nur ein Plus von fünfen bekommen, da muss was kaputt sein auf der Seite. Die Frau Grunwaldt ist nämlich mal echt richtig spitze und das kann so nicht richtig sein. Vielleicht guckt ihr da nochmal nach, liebe DocInsider-Macher? Was ich ja immer ganz spitze finde, ist eine gut funktionierende Google Maps-Integration, das haben die von DocInsider so lala hinbekommen. Wenn man zum Beispiel nach Hautarzt in Hamburg sucht, dann bekommt man die Karte auf ganz Deutschland skaliert. Und in den verschiedenen Zoom-Stufen werden die gefundenen Ärzte auch nicht dynamisch angepasst. Da bitte nochmal ran, dann ist das wunderbar.

Aber mal im Ernst: Ich steh ja volle Möhre auf diesen Nutzer-bewerten-irgendwas-Web2.0-Kram. Das braucht man wirklich und wenn man da Spezialseiten hat für bestimmte Themen, dann ist das ganz wunderbar. Ich glaube dem einfachen Volk da draußen, die Weisheit der Vielen ist relevanter als die erkaufte Schriftgröße in den gelben Seiten. Da kommen die Guten ins Töpfchen und die Schlechten ins Kröpfchen, ganz von alleine. Das find ich dufte und deswegen geht bei DocInsider mein Daumen auch steil nach oben. Da können die alten Hasen aus der Marketingsparte mal einpacken in Zukunft, da wird der Markt mal neu ausgewürfelt, Basisdemokratie juchhee! Da kann man was draus machen. Also rübergeklickt und selbst geguckt!

Gebrauchtfahrrad in Hamburg

Einfahrten in Tiefgaragen, die eine enge 90-Grad-Kurve, ein nicht zu geringes Gefälle und eine durch Regen äußerst glitschige Fahrbahn haben, sollte man mit dem Fahrrad nicht zu schwungvoll nehmen!

Das hat mir meine Mama damals nicht beigebracht. Hätte sie mal besser tun sollen. So kam es, dass der kleine jovelstefan die Einfahrt in die Tiefgarage, die eine enge 90-Grad-Kurve, ein nicht zu geringes Gefälle und eine durch Regen äußerst glitschige Fahrbahn hatte, mit seinem Fahrrad ein bisschen zu schwungvoll nahm. Und das Schicksal seinen Lauf. jovelstefan ledert sich ordentlich ab, das Fahrrad rutscht gegen den Bordstein, jovelstefan gegen das Fahrrad.

So waren wir dann beide kaputt. Das Fahrrad und ich. Meine Verletzung heilte von alleine wieder, beim Fahrrad hat sich die Hoffnung auf diesen Vorgang nicht erfüllt und das Hinterrad blieb, wie es war: Eine Acht, wie sie im Buche steht.Hinterrad-8 Wirtschaftlicher Totalschaden hätte der Sachverständige Veloziped-Technik da gesagt.

Was also tun? Ein neues Rad musste her. Und dafür gibt es in Hamburg-Altona den Fahrraddoktor. Der repariert nicht nur, sondern verkauft auch Gebrachte zu ziemlich guten Preisen. Und so ein Gebrauchtrad ist in Hamburg ungleich teurer als in Münster, musste ich bei meinen Reisen durch die Altonaer Gerbrauchträder-Szene feststellen. Der Fahrraddoktor ist ein kleiner Laden ohne Verkaufsraum, eigentlich besteht der Laden nur aus drei Räumen dreckige Werkstatt. Hier wird noch richtig derbe gearbeitet. Die beiden Besitzer passen gut dazu, sind zwei echte Hamburger Schnacker und hauen sich in einer Tour gegenseitig in die Pfanne. Unterhaltung gratis.

Weil das mit dem Gebrauchtradkauf dann so gut geklappt hat (1. Inspektion gratis, kleine reparaturen machen die auch sofort ohne zu berechnen), habe ich auch noch das Rad meiner Freundin mit einigen Reparaturen vorbei gebracht. Auch hier: guter Preis, gute Leistung. Billiger, freundlicher, vetrauensvoller und wahrscheinlich auch besser als beim Fahrradgroßhandel eine Straße weiter.

Ne Webseite haben die nicht, aber bei Qype kann man alles nachgucken

Ach ja, wenn man keine Rechnung braucht, kann man das übrigens ruhig auch sagen ;)