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Leitfaden Online Marketing: das kompakte Wissen der Branche

Torsten Schwarz schreibt Bücher. oder lässt Bücher schreiben: von Leuten, die auch noch umsonst für ihn machen und verkauft die Bücher. Und die Leute sind happy, weil die Leute die die Bücher kaufen die ganzen schlauen Leute, die mitgeschrieben haben, dann anrufen und ihnen 1000-1500 Euronen am Tag aufdrängen, damit sie ihnen erklären, was sie im Buch gemeint haben.

Toll, oder?

Torsten Schwarz ist auch happy, logo.

Jedenfalls ist so ein Buch das im Titel erwähnte, dessen bindestrichfreien Titel ich jetzt nicht noch mal tippe.

Das Inhaltsverzeichnis liest sich wie ein who-is-who der deutschen Agenturen-, Berater- und Startupszene – es fängt mit (dem wirklich netten und ultracoolen) Ossi Urchs an und dann genau so weiter. Massenweise schlaue Leute. Und wenn man das Ding hat, muss man nie wieder etwas wissen sondern kann erstmal was kurzes lesen und weiß dann gleich wen man anmailen, anXingen oder notfalls anrufen muss, damit es klappt mit dem Nachbarn, ehm, Kunden. Man kann denjenigen auch das nächste Mal, wenn es Gratisgetränke gibt -OMD, next08, DLD und so-, abfüllen und aushorchen, rein theoretisch. Würd keiner, der das hier liest, je machen. Klaro.

Ich schreib jetzt nicht das Inhaltsverzeichnis ab, aber es wird wirklich alles behandelt. Aber mal n paar Stichworte: Affiliate, Multichannel, 50plus, Ethnomarketing, Corporate wording, RSS, Barrierefreiheit, Ingame Advertising, SEM, Permission marketing, Mobile Marketing, Web Analytics, PR, Blogmonitoring, 3D, web 2.0 (wow), Social Bookmarking, Rechtsfragen. Cases gibbet auch: Crossmedia, Quelle, E-Plus, webmiles, O2, RTL Club, Moorhuhn, Geberit, Swarovski. Aber im Wesentlichen funzt es wie dieses Blog: es ist ne Dauerwerbesendung ;)

Ich hab das Buch übrigens nicht bezahlt. Ich habs von Mitautor Alex ‚Podpimp‘ Wunschel – danke, er wusste nicht wozu ich es benutzen werde ;). Der hat da drin was über Podcasting geschrieben.

Das Teil ist n glänzendes Hardcover und eignet sich allein wegen des Gewichts schon nicht als Lektüre für den Zug, im Flugzeug kostet es sicher Übergepäck oder gilt als Nahkampwaffe. Allernotfalls kann man sich bei der Konsultation der hübsch layoutete Seiten vorstellen, dass man es dem Nervkunden von neulich, der mit dem eigenen Angebot zur Billig-Konkurrenz gegangen ist, um die Ohren haut.

Aber nur vorstellen, ok?

Und: KAUFEN!