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Repräsentative Studie zum Thema berufliche Zukunftskompetenzen

Repräsentative Studie zum Thema berufliche Zukunftskompetenzen
Beruflicher Erfolg in der neuen Arbeitswelt: Auf diese Zukunftskompetenzen setzen Schweizer Berufstätige


Zürich, 12. August 2021 – Die Bereitschaft, Neues zu lernen, ist aus Sicht von Schweizer Berufstätigen die wichtigste Fähigkeit, um in der Arbeitswelt von morgen erfolgreich zu sein. Auch Kommunikationsfähigkeit und Leistungsbereitschaft sind entscheidende Zukunftskompetenzen. Mehr als die Hälfte glaubt zudem, dass für die Jobsuche in Zukunft soziale Fähigkeiten und fachliches Knowhow gleichermassen zählen. Geht es darum, sich neues Wissen anzueignen, so sind Präsenzveranstaltungen zu fixen Zeiten das beliebteste Format – trotz Virtualisierung, Homeoffice und Corona. Das geht aus einer aktuellen Studie des beruflichen Netzwerks XING hervor.
Im Auftrag von XING Schweiz hat das Markt- und Meinungsforschungsunternehmen Marketagent.com 500 berufstätige Personen in der Deutschschweiz zum Thema berufliche Kompetenzen für die Arbeitswelt von morgen befragt. Die wichtigsten Resultate:
New Skills: Bereitschaft, Neues zu lernen ist wichtigste ZukunftskompetenzMit dem Wandel in der Arbeitswelt ändern sich auch die Anforderungen an die Fähigkeiten und Kompetenzen von Mitarbeitenden. XING hat Schweizer Berufstätige gefragt, welche Fähigkeiten sie in Bezug auf die zukünftige Arbeitswelt als besonders wichtig erachten. Die Top Fünf sind:

  1. Bereitschaft, Neues zu lernen
  2. Kommunikationsfähigkeit
  3. Leistungsbereitschaft
  4. Anpassungsfähigkeit
  5. Fähigkeit, mit unterschiedlichen Menschen zusammenarbeiten zu können

Erfreulich dabei: Auf die meisten dieser Fähigkeiten fühlen sich die Befragten bereits heute persönlich gut vorbereitet. Einzig bei der Kommunikationsfähigkeit gibt es eine deutlichere Lücke zwischen Wichtigkeit und dem eigenen Vorbereitetsein.
Nicht ganz so optimistisch sind die Befragten in Bezug auf den eigenen Arbeitgeber: Knapp die Hälfte der Befragten (48 Prozent) findet, dass ihr Unternehmen gut auf den Wandel in der Arbeitswelt vorbereitet ist. Ein Drittel (35 Prozent) sieht das eigene Unternehmen teilweise vorbereitet und 17 Prozent glauben, dass ihr Arbeitgeber für den Wandel der Arbeitswelt schlecht gewappnet ist.
Künftige Jobsuche: Männer setzen stärker auf fachliches Knowhow als FrauenRund die Hälfte der Berufstätigen glaubt, dass in Zukunft die fachliche Qualifikation und soziale Fähigkeiten für die Jobsuche gleich wichtig sein werden. Betrachtet man die Geschlechter getrennt, so sind 45 Prozent der Männer der Meinung, dass fachliches Knowhow in Zukunft wichtiger als soziale Fähigkeiten sein wird. Bei den Frauen sind nur 35 Prozent dieser Meinung.
Weiterbildung: Am liebsten vor Ort und in PersonHomeoffice, Pandemie und Virtualisierung zum Trotz: Der persönliche Präsenzunterricht zu fixen Zeiten während der Woche ist das beliebteste Weiterbildungsformat. 30 Prozent bevorzugen diese Variante, während 29 Prozent am liebsten einen Mix aus Präsenz und digitalem Unterricht hätten. Angebote in Form von zeitunabhängigen Online-Kursen wären für 25 Prozent der Befragten die erste Wahl, während Online-Trainings zu fixen Zeiten, z.B. Live-Webinare, nur gerade bei 5 Prozent am beliebtesten sind.
Bedeutende Unterschiede gibt es zwischen den Geschlechtern. Während bei den Frauen zeitunabhängige Online-Angebote am beliebtesten sind (32 Prozent), so bevorzugen Männer klar den Präsenzunterricht zu fixen Zeiten (36 Prozent).
Dazu XING Schweiz Geschäftsführer Robert Bertschinger: «Unternehmen sollten unterschiedliche Präferenzen zwischen den Geschlechtern bei der Ausgestaltung ihrer Weiterbildungsangebote unbedingt berücksichtigen, damit diese für alle Zielgruppen gleichermassen attraktiv sind und es bei der Personalentwicklung nicht zu Verzerrungen kommt.»
Männer sind eher bereit, Weiterbildungen selbst zu finanzierenGeht es um die Aneignung beruflicher Zukunftskompetenzen, so wäre etwas mehr als ein Viertel der Befragten bereit, entsprechende Weiterbildungen selbst zu bezahlen. Weitere 41 Prozent wären teilweise bereit, in entsprechende Trainings zu investieren und 30 Prozent können sich nicht vorstellen, selbst in die Tasche zu greifen. Bei den Männern ist die Bereitschaft, Weiterbildungen mit Bezug zu Zukunftskompetenzen selbst zu finanzieren, höher als bei den Frauen.
Weiterbildung im Unternehmen: Nur jeder Zweite ist zufriedenRund die Hälfte (55 Prozent) der Berufstätigen ist mit den Aus- und Weiterbildungsangeboten im eigenen Unternehmen zufrieden. Ein weiterer Viertel (24 Prozent) ist teilweise zufrieden und 21 Prozent sind unzufrieden.
«Dank Weiterbildung machen sich Mitarbeitende fit für die Zukunft und können ihre Potenziale entfalten. Gleichzeitig profitieren Arbeitgeber davon, dass sie mit den Veränderungen in der Arbeitswelt Schritt halten und zukunftsfähig werden. Es ist daher wichtig, dass Unternehmen Zukunftskompetenzen bei ihren Mitarbeitenden gezielt fördern und in diese investieren», sagt Robert Bertschinger. 
Über die StudieIm Rahmen einer Online-Befragung hat das Marktforschungsinstitut Marketagent im Auftrag von XING im Frühjahr 2021 500 berufstätige Personen im Alter zwischen 18 und 65 Jahren aus der Deutschschweiz befragt. Die Auswahl der Umfrageteilnehmer_innen erfolgte über ein quotengesteuertes Zufallsverfahren. Die Stichprobe ist für die erwerbstätige Bevölkerung in der Deutschschweiz repräsentativ.
Über XINGXING ist das führende berufliche Netzwerk im deutschsprachigen Raum. Es begleitet seine 19 Millionen Mitglieder durch ihr gesamtes Arbeitsleben und unterstützt sie dabei, so arbeiten zu können, wie es zu ihren Lebensentwürfen und ihren individuellen Wünschen passt. Auf XING vernetzen sich Berufstätige aller Branchen, suchen und finden Jobs und Inspirationen zu aktuellen Themen der Arbeitswelt. Online wie offline bietet XING seinen Mitgliedern professionelle Veranstaltungen, die zu ihnen passen, persönliche Begegnungen ermöglichen und sie beruflich weiterbringen. Mit den vielfältigen News-Angeboten bleiben sie auf dem Laufenden, können sich informieren und mitdiskutieren.

Deutschlandweites Schul-Projekt sammelt Elektroschrott

black and gray computer keyboard on brown wooden table

Zu geringe Sammel-Quoten, Rücknahmepflicht des Handels nicht bekannt:

Projekt fördert Bewusstsein für Kreislaufwirtschaft und Schutz der Umwelt

Hamburg, 17. August 2021 – Jährlich fallen allein in Deutschland 1,7 Millionen Tonnen Elektro- und Elektronikschrott an (quarks.de). Weniger als die Hälfte wird in Deutschland ordnungsgemäß recycelt. Bei nicht ordnungsgemäßer Entsorgung ist die Gefahr von Umweltschäden groß, Schadstoffe belasten Umwelt und Menschen und Wertstoffe gehen unwiederbringlich verloren. Dabei bieten Kommunen und Handel zahlreiche Möglichkeiten zur Rückgabe von Elektroaltge­räten an. Die gemeinnützige Initiative Das macht Schule holt nun ein Erfolgsmo­dell aus den Niederlanden nach Deutschland und startet nach den Sommerferien die ersten E-Waste Races in Deutschland – für mehr Bewusstseinsbildung und eine Verhaltensänderung in den Haushalten.

Das E-Waste Race verbindet Umweltbildung mit einem Wettbewerb. In einer vierwöchi­gen Sammelaktion werden Schülerinnen und Schüler Elektroschrott in ihrer Nachbar­schaft sammeln und sich dabei aktiv mit Recycling und den Auswirkungen auf Mensch und Umwelt auseinandersetzen. Dies fördert ökologisches Bewusstsein und nachhaltiges Handeln und wertvolle Rohstoffe werden wieder in den Kreislauf zurückgeführt. In der Regel treten zehn Schulen gemeinsam an. Dabei werden im Schnitt 14 Tonnen Elektro- und Elektro­nikschrott gesammelt. Wer am fleißigsten sammelt, gewinnt einen Schulausflug. Dieses Erlebnis bewirkt positive Verhaltensänderungen bei Schülerinnen und Schülern mit großer Strahlkraft auf die Familien und die beteiligten Haushalte aus dem Umfeld der Schule. Jeweils mit von der Partie ist das örtliche Entsorgungsunternehmen, das für das fachgerechte Recycling sorgt.

In den Niederlanden wurde dieses Projektformat schon an über 1.000 Schulen durchgeführt. Jedes einzelne Projekt war ein Riesenerfolg. Die gemeinnützige Initiative Das macht Schule hat dieses Erfolgsmo­dell mit Förderung der AurubisAGnun auch nach Deutschland geholt und startet das erste deutsche E-Waste Race mit zehn Schulen in Hamburg nach den Sommerferien. Jens Kerstan, Senator der Hamburger Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft übernimmt zudem die Schirmherrschaft für das erste deutsche E-Waste Race in Hamburg.

Bernd Gebert, Gründer von Das macht Schule: „Die Jugend sieht Umwelt- und Klimaschutz als wichtigstes Problem. Sie gibt sich nicht mehr mit Sonntagsreden zufrieden und will aktiv werden. Viele Schulen wollen dieses Engagementpotenzial kanalisieren und fragen nach entsprechenden Projektformaten. Deshalb freuen wir uns, dieses Format zukünftig im gesamten deutschsprachigen Raum anbieten zu kön­nen.“ Das entspricht auch dem vielfachen Wunsch nach mehr ökologischer Bildung, die nach der Rio-Erklärung (Bildung für nachhaltige Entwicklung – BNE) bereits seit 1992 zum Pflichtprogramm der Schulen gehören sollte, wie es auch Fridays for Future fordert. „Die Pandemie kann nicht länger ein Grund sein, jetzt notwendige Aktionen aufzuschieben“, so Gebert. Geholfen hat dabei eine Förderung Swiss Life Stiftung für Chancenreichtum und Zukunft, um das Projektformat so zu überarbeiten, dass es auch unter einschränkenden Pandemie-Bedingungen wirkungsvoll umgesetzt werden kann.

Das Bewusstsein für die Kreislaufwirtschaft und die im Elektrogesetz verankerte Rücknahmepflicht von Kommunen und größerem Handel scheint nicht besonders ausgeprägt zu sein. Gerade mal 40 Prozent werden gesammelt (quarks.de). Laut Gesetz sollen es seit 2019 mindestens 65 Prozent sein. Der kaputte Föhn, defekte Toaster, das alte Handy, DVD-Player oder Computer landen allzu oft im Keller, der Mülltonne oder bei illegalen Entsorgern, statt auf dem Recyclinghof. Damit werden sie der umweltverträglichen Entsorgung und Wiederverwendung der darin enthaltenen Rohstoffe entzogen.

Als Elektroschrott gilt alles, was einen Stecker oder eine Batterie hat: vom Drucker über Schreibtischlampen und Smartphones bis hin zu Kaffeemaschinen, Rechnern, Mixern, Telefonen und Beamern, die das Ende ihrer „Lebensdauer“ erreicht haben. Dazu gehören auch Komponenten wie zum Beispiel Netzteile, Antennen oder Verbindungs­kabel. Elektroschrott macht international zwar nur zwei Prozent der Abfallströme aus, dafür stecken hier aber die wertvollsten Rohstoffe und 70 Prozent der gefährlichen Abfallbestandteile (quarks.de). Bisher kippen die Industrienationen den Ärmsten der Welt einen Teil des Elektro­schrotts – trotz Exportverbot – vor die Füße. Diese versuchen wiederum das Beste für sich rauszuho­len. Unter Gefahren für Umwelt und Gesundheit wird Elektroschrott dort schutzlos mit der Hand verarbeitet – oft von Kindern. Dabei werden umweltschädliche Substanzen wie Blei, Quecksilber, Cadmium oder FCKW unkontrolliert freigesetzt, scha­den der Gesundheit und der Umwelt. Elektroschrott enthält Gold, Kupfer, Nickel und andere seltene Elemente wie Iridium oder Palladium. Eine Tonne Smartphones birgt heute weitaus mehr Gold als eine Tonne Gold-Erz. Doch nur rund 30 Prozent von diesem Gold wird auch wiederverwertet.

„Zeit, die Gelegenheit zu ergreifen und die Herausforderungen des E-Schrotts anzugehen“, heißt es in einer Presseverlautbarung der UN anlässlich des World Economic Forum in Davos. Das findet auch die deutsche Umwelthilfe (DUH). Sie bemängelt, dass 25 von 55 unter­suchten Elektro-Märkten gegen die Rücknahmepflicht verstoßen. Die verpflichtet sie nämlich, Geräte bis zu 25 Zentimeter Kantenlänge kostenlos zurückzunehmen und größere Altgeräte dann, wenn ein neues ähnliches Gerät gekauft wird – unabhängig davon, wo das Gerät ehemals erworben wurde. Außerdem nehmen die Gemeinden über Wertstoff­- bzw. Recyclinghöfe Elektroaltgeräte zurück. Viele wissen das nicht.

Deshalb ist Aufklärungsarbeit gefragt. Ein breitenwirksamer Ansatz hilft, diese Themen sowohl bei der Jugend, in den Haushalten und im öffentlichen Bewusstsein zu verankern. Auch Fachleute sind sich einig: Mehr Umweltbildung in der Schule würde helfen, die Fähigkei­ten zur Zukunftsbewältigung in der Gesellschaft zu verbessern. Schule kann beispielhaft die Rolle für andere gesellschaftliche Bereiche einnehmen. Was von der Jugend auf Demonstrationen gefordert wird, kann auch mit ihr realisiert werden. Das macht Pro­teste nicht überflüssig, aber glaubwürdiger und wirkungsvoller. Das Projekt wird vom Umweltbundesamt (UBA) empfohlen. Dr. Bettina Rechenberg (UBA) betont: „Für junge Men­schen in Deutschland ist der Schutz von Umwelt und Klima ein Top-Thema. Mit dem E-Waste Race können sie aktiv etwas beitragen, Vorbild werden und Schule machen.“

Kommunen wie auch Schulen, die in ihrer Region ein E-Waste Race durchführen möchten, können sich bei Das macht Schule melden. Auf das erste Race in Hamburg folgen noch in diesem Herbst eines in Berlin und in NRW. Für 2022 sind mindestens zehn E-Waste Races geplant, in unterschiedlichen Städten mit jeweils zehn Schulen. Dafür ar­beitet Das macht Schule jeweils mit einem lokalen Sponsor (z.B. Kommune, Förderstiftung oder Unternehmen) zusammen und übernimmt die Organisation vor Ort. Die Anpassung der Prozesse aus den Niederlanden für Deutschland wurde durch eine großzügige Initialförderung der Aurubis AG, einem der größten Kupferrecycler und weltweit führenden Multimetall-Unternehmen, ermöglicht. Mehr Informationen: www.das-macht-schule.net/wir-fuer-die-umwelt.

Das macht Schule hilft mit coolen Praxisprojekten Schüler aufs zukünftige Leben vor­zubereiten, Teilhabe, Werte und Kompetenzen zu fördern. Die Schülerinnen und Schü­ler lernen Probleme zu lösen, um mit den globalen Herausforderungen der Zukunft umgehen zu können. Zusätzlich vermittelt die Initiative gebrauchte Hardware aus Un­ternehmen kostenlos an Schulen. Das macht Schule ist seit 2007 online, deutschland­weit, gemeinnüt­zig, gründergeführt und wird durch Stiftungen und Spenden finanziert. Mehr: www.das-macht-schule.net/ueber-uns.

E-Waste Race wurde 2014 in den Niederlanden von Timmy de Vos gegründet und ist an über 1.000 Schulen gelaufen. Eine Evaluation belegt die positive Wirkung auf das Verhal­ten.

NEW WORK SE/ XING wächst im ersten Halbjahr bei Umsatz, EBITDA und Ergebnis

  • Gesamtumsatz (Pro-Forma) mit 139 Mio. € um 2 Prozent über Vorjahr
  • Positive Entwicklung der Werbeumsätze
  • Neue Büros für die Zukunft der Arbeit

Hamburg, 5. August 2021 – Die NEW WORK SE, unter anderem Muttergesellschaft von XING, dem führenden beruflichen Netzwerk im deutschsprachigen Raum, und von kununu, einem europaweit führenden Arbeitgeberbewertungsportal, legt heute die Geschäftszahlen für das erste Halbjahr 2021 vor. Die Pro-Forma-Umsatzerlöse legten gegenüber Vorjahr um 2 Prozent auf 139 Mio. € (136,4 Mio. €) zu. Das Pro-Forma-EBITDA stieg im selben Zeitraum um 33 Prozent auf 52,3 Mio. € (39,4 Mio. €). Das Pro-Forma-Konzernergebnis lag mit 25,4 Mio. € um 51 Prozent über dem des Vorjahreszeitraums (16,8 Mio. €). Berücksichtigt sind hier beispielsweise einmalige Effekte im Zusammenhang mit M&A-Transaktionen. Der deutliche Zuwachs bei EBITDA und Konzernergebnis ist auf eine zeitlich verschobene Investitionstätigkeit der Gesellschaft zurückzuführen. 
Positive Entwicklung der Werbeumsätze
Im Segment B2C liegen die Umsatzerlöse mit 49,5 Mio. € um 3 Prozent unter dem Vorjahreswert (51,3 Mio. €). Der Rückgang liegt wesentlich in Umsatzeinbußen der Unternehmenstochter InterNations begründet. Das Unternehmen hat aufgrund der Corona-Restriktionen deutlich weniger Mitgliedschaften verkaufen können, deren wesentlicher Nutzen der Zugang zu Offline-Veranstaltungen ist. Das Kerngeschäft mit kostenpflichtigen Mitgliedschaften des beruflichen Netzwerks XING ist hingegen stabil auf Vorjahresniveau. Im größten Segment B2B E-Recruiting lagen die Umsätze mit 78,7 Mio. € um 3 Prozent über dem Vorjahreswert (76,3 Mio. €). Bei isolierter Betrachtung des zweiten Quartals legte der Bereich sogar 7 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu. Im Segment B2B Marketing Solutions & Events stieg der Umsatz von 8,9 Mio. € im Vorjahr um 23 Prozent auf 10,9 Mio. € im ersten Halbjahr dieses Jahres. Diese Entwicklung ist wesentlich durch einen Anstieg der Werbeumsätze getrieben.
Petra von Strombeck, CEO der NEW WORK SE: „Wir sehen nach der herausfordernden Phase der Pandemie sich verstärkende Anzeichen der Erholung, insbesondere das transaktionale Geschäft zieht spürbar an. Ebenso die Nachfrage nach Fachkräften – ein wichtiger Faktor unserer Kerngeschäfte. Das ist erfreulich und lässt uns zuversichtlich in die Zukunft schauen. Und das auch deshalb, da die nicht-finanziellen Kennzahlen sich ebenfalls sehr positiv entwickeln.“
Bei den nicht-finanziellen Kennzahlen wachsen beide großen B2C-Marken XING und kununu weiterhin deutlich. Das führende berufliche Netzwerk im deutschsprachigen Raum, XING, ist im Jahresvergleich um 1,4 Mio. Mitglieder auf nunmehr 19,5 Millionen Mitglieder gewachsen. Die Arbeitgeberbewertungsplattform kununu legt kräftig an Reviews, Kultur- und Gehaltsdaten zu. So verzeichnet kununu per Ende des zweiten Quartals 5,4 Millionen Workplace Insights, davon mehr als 1,2 Millionen Gehaltsdaten. kununu bietet nun auch neue Gehaltsinformationen an: Ab sofort ist es möglich, nicht nur das Gehalt für eine Jobrolle bei einem Unternehmen herauszufinden, sondern auch für aktuell 20 Jobrollen einen Marktüberblick in Form von Gehaltsbändern einzusehen.
Neue Büros für die Zukunft der ArbeitDie Pandemie beeinflusst nicht nur die Märkte, sondern die Arbeitswelt insgesamt. Flexible Arbeitsmodelle haben sich etabliert, Tradiertes infrage gestellt. Die NEW WORK SE hat die Arbeitsumgebungen an den Standorten in DACH vor diesem Hintergrund neu konzipiert. In Wien und Zürich gibt es neue Büros und auch am Hauptstandort Hamburg wird im September das neue Headquarter, der NEW WORK Harbour, mit 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bezogen.  
„Das Büro ist nicht tot, aber es wird künftig eine neu geschärfte Funktion einnehmen. Es geht darum, Arbeitsumgebungen zu schaffen, in die die Menschen gerne kommen wollen und nicht mehr unbedingt müssen. Büros mit Mehrwert, die die flexiblen Elemente des Homeoffices sinnvoll ergänzen, werden für die Zukunft der Arbeit in einem hybriden Modell wichtig sein“, sagt Petra von Strombeck.
Der Ausblick der NEW WORK SE ist durch die sich abzeichnenden wirtschaftlichen Erholungstendenzen für 2021 eindeutig positiv; für das Gesamtjahr rechnet die NEW WORK SE mit einem Anstieg des Pro-Forma-EBITDAs gegenüber Vorjahr. 
Über die NEW WORK SE 
Die NEW WORK SE engagiert sich mit ihren Marken, Services und Produkten für eine erfüllendere Arbeitswelt und schreibt damit das nächste Kapitel der Erfolgsgeschichte der XING SE. Gegründet als professionelles Netzwerk openBC von Lars Hinrichs, erfolgte 2006 die Umbenennung in XING und 2019 in NEW WORK SE. Damit trägt das Unternehmen sein überzeugtes Engagement für eine bessere Arbeitswelt auch im Namen – New Work ist die sichtbare Klammer aller Firmenaktivitäten. Das Unternehmen ist seit 2006 börsennotiert. Die NEW WORK SE agiert als zentrale Führungs- und Steuerungsholding und dient als Serviceabteilung der Töchterfirmen. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Hamburg und beschäftigt seine insgesamt rund 1.900 Mitarbeiter auch an weiteren Standorten von München über Wien bis Zürich. Weitere Infos unter http://www.new-work.se  und https://nwx.new-work.se/.