Alle Beiträge von oliverg

NEW WORK SE mit stabiler Geschäftsentwicklung im ersten Quartal 2021

  • Umsatz (Pro-Forma) mit 68 Mio. € auf Vorjahresniveau
  • kununu erstmals mit mehr als 5 Millionen Workplace Insights
  • Die Zukunft der Arbeit auf der ersten digitalen NW

  • Hamburg, 6. Mai 2021 – Die NEW WORK SE, unter anderem Muttergesellschaft von XING, dem führenden beruflichen Netzwerk im deutschsprachigen Raum, und von kununu, dem europaweit führenden Arbeitgeberbewertungsportal, legt heute die Geschäftszahlen für das erste Quartal 2021 vor. Die (Pro-Forma)-Umsatzerlöse liegen mit 68,0 Mio. € auf dem Niveau des Vorjahresquartals (68,9 Mio. €). Das Pro-Forma-EBITDA steigt im selben Zeitraum um 46 Prozent auf rund 25 Mio. € (Vorjahr Pro-Forma: 17,1 Mio. €). Das Pro-Forma-Konzernergebnis liegt mit 12,0 Mio. € um 62 Prozent über dem Vorjahreszeitraum (7,4 Mio. €). Der deutliche Zuwachs bei EBITDA und Konzernergebnis liegt darin begründet, dass die Gesellschaft ihre Kosten im Berichtszeitraum deutlich reduziert hat.
  • Im Segment B2C liegen die Umsatzerlöse mit 24,8 Mio. € um 4 Prozent unter dem Vorjahreswert (26,0 Mio. €). Der leichte Rückgang geht wesentlich auf Umsatzeinbußen der Unternehmenstochter Internations zurück. Das weltweit führende Netzwerk für im Ausland arbeitende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnte weniger kostenpflichtige Mitgliedschaften verkaufen, deren Kernnutzen im Zugang zu Offline-Veranstaltungen liegt. Derartige Veranstaltungen finden derzeit praktisch weltweit nicht statt. Das Kerngeschäft mit kostenpflichtigen Mitgliedschaften des beruflichen Netzwerks XING ist hingegen stabil auf Vorjahresniveau. 
  • Im Segment B2B E-Recruiting liegen die Umsätze mit 38,1 Mio. € ebenfalls auf Vorjahresniveau (38,4 Mio. €). Im Segment B2B Marketing Solutions & Events zeigen sich Erholungstendenzen. So steigen die Segmentumsatzerlöse um 13 Prozent auf 5,2 Mio. € (Vorjahr 4,6 Mio. €). Diese Entwicklung ist maßgeblich durch einen Anstieg der Werbeumsätze getrieben, während das offlinebasierte Eventgeschäft naturgemäß nach wie vor unter Vorjahr liegt.
  • Petra von Strombeck, CEO der NEW WORK SE: „Die gute Nachricht: Auch das erste Quartal dieses Jahres steht im Zeichen von Stabilität. Wir befinden uns auf dem Niveau des Vorjahresquartals, das gegen Ende bereits von der Corona-Pandemie beeinträchtigt war. Darüber hinaus sehen wir beim transaktionalen Geschäft – wie den Werbeerlösen unserer Marketing-Solutions – bereits klare Anzeichen einer Erholung. Wir sind optimistisch, dass die positiven Signale sich im zweiten Quartal verstetigen werden. Eine Grundlage dafür sind unsere erfreulichen nicht-finanziellen Kennzahlen.“ kununu erstmals mit mehr als 5 Millionen Workplace InsightsBei den nicht-finanziellen Kennzahlen wachsen beide großen B2C-Marken XING und kununu weiterhin deutlich. Das führende berufliche Netzwerk im deutschsprachigen Raum, XING, ist seit März 2020 um 1,6 Millionen auf nunmehr 19,3 Millionen Mitglieder gewachsen. Europas führende Arbeitgeberbewertungsplattform kununu verzeichnet nun erstmals 5 Millionen Workplace Insights (Reviews, Kultur- und Gehaltsdaten) und davon mehr als 1 Millionen Gehaltsdaten. 
  • Auch die XING News Redaktion ist mit einer Reihe prominenter Gastautoren stark ins neue Jahr gestartet: Vom exklusiven Meinungsbeitrag für XING von Bill und Melinda Gates über Interviews mit Bestsellerautoren wie Noah Yuval Harari und der ersten deutschen Frau im Weltall, Suzanna Randall, setzte die Redaktion im angelaufenen Quartal Akzente und Perspektiven, wohin sich unsere Wirtschafts- und Arbeitswelt in den kommenden Jahren bewegt. 
  • Die Zukunft der Arbeit auf der ersten digitalen NWXDie NEW WORK EXPERIENCE 2021 (NWX21), führende Veranstaltung zur Zukunft der Arbeit, wurde pandemiebedingt erfolgreich als Online-Event durchgeführt. Die Tickets waren innerhalb von 48 Stunden ausverkauft und zeigten das aktuell besonders große Interesse am Thema „Zukunft der Arbeit“. Talks, Keynotes und interaktive Masterclasses u.a. mit Ex-Siemens Vorständin Janina Kugel, Ökonom Prof. Michael Hüther, Anthropologin Jitske Kramer oder Bestseller-Autor John Strelecky waren Highlights des Programms. Der für alle offene Vormittag des Programms verzeichnete mehrere Tausend Besucherinnen und Besucher.
  • Über die NEW WORK SE 
  • Die NEW WORK SE engagiert sich mit ihren Marken, Services und Produkten für eine erfüllendere Arbeitswelt und schreibt damit das nächste Kapitel der Erfolgsgeschichte der XING SE. Gegründet als professionelles Netzwerk openBC von Lars Hinrichs, erfolgte 2006 die Umbenennung in XING und 2019 in NEW WORK SE. Damit trägt das Unternehmen sein überzeugtes Engagement für eine bessere Arbeitswelt auch im Namen – New Work ist die sichtbare Klammer aller Firmenaktivitäten. Das Unternehmen ist seit 2006 börsennotiert. Die NEW WORK SE agiert als zentrale Führungs- und Steuerungsholding und dient als Serviceabteilung der Töchterfirmen. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Hamburg und beschäftigt seine insgesamt rund 1.900 Mitarbeiter auch an weiteren Standorten von München über Wien bis Porto. Weitere Infos unter http://www.new-work.se und https://nwx.new-work.se/

XING Corona-Barometer-Studie

Pandemie zehrt an den Kräften der Berufstätigen, beeinflusst Arbeitsalltag aber auch positiv
Zürich, 14. April 2021 – «Du bist noch gemutet» – dieser Satz hat das vergangene Homeoffice-Jahr am stärksten geprägt. Die Arbeit zu Hause und das Plus an Flexibilität hat sich für viele Schweizerinnen und Schweizer positiv auf das Berufsleben ausgewirkt und das Vertrauen in die Arbeit im Homeoffice ist im Zuge der Pandemie gestiegen. Das zeigen die neuesten Ergebnisse des XING-Corona-Barometers. Nach wie vor geht es der Mehrheit der Befragten gut, obschon die Corona-Situation Berufstätigen heute mehr zu schaffen macht wie zu Beginn der Pandemie. 
Im Rahmen des Corona-Barometers befragt XING Schweiz seine Mitgliederinnen und Mitglieder seit Beginn der Pandemie regelmässig zu Themen der Arbeitswelt. Die wichtigsten Resultate aus der aktuellen Befragung:
Positiver Einfluss von Homeoffice und erhöhter Flexibilität auf den Berufsalltag

Nach einem Jahr Corona zeigt sich beim Einfluss der Pandemie auf das Arbeitsleben ein gemischtes Bild. 44 Prozent geben an, dass die Pandemie aufgrund von mehr Homeoffice und Flexibilität eine positive Auswirkung auf ihren Arbeitsalltag hat. Allerdings zehrt die Pandemie bei vielen auch an den Kraftreserven sowohl im Beruf (47 Prozent) wie im Privatleben (45 Prozent). Rund ein Viertel (26 Prozent) hat zudem heute mehr Angst vor einem Jobverlust als vor Beginn der Pandemie.
Die Corona-Situation macht den Berufstätigen heute mehr zu schaffen wie noch zu Beginn der Pandemie. Während Anfang Mai des letzten Jahres 67 Prozent der Befragten angegeben haben, dass es ihnen in der aktuellen Situation gut oder sogar sehr gut geht, so ist dieser Wert rund ein Jahr später auf 61 Prozent gesunken. Gleichzeitig hat der Anteil derjenigen, denen es schlecht oder sehr schlecht geht, von 11 auf 19 Prozent zugenommen.
XING Schweiz Geschäftsführer Robert Bertschinger sagt zu den Resultaten: «Die Corona-Pandemie bleibt ohne Zweifel eine grosse Herausforderung und zehrt an unseren Kräften. Für die Art und Weise, wie wir unseren Arbeitsalltag gestalten und digitale Kanäle effizient nutzen, konnte die Krise aber auch positive Impulse im Sinne von New Work setzen. Dieses Momentum gilt es beizubehalten, wenn sich das Umfeld wieder schrittweise normalisiert.»
Steigendes Vertrauen in die Arbeit zu Hause
Derzeit arbeiten 41 Prozent der Befragten ausschliesslich im Homeoffice. Bei der ersten Befragung vor knapp einem Jahr waren es noch 45 Prozent. Deutlich gestiegen ist der Anteil derjenigen, die teilweise im Homeoffice arbeiten, von 25 Prozent im Mai des vergangenen Jahres auf aktuell 41 Prozent. Nur noch 18 Prozent der Befragten arbeiten zurzeit gar nicht im Homeoffice, während es vor knapp einem Jahr noch 30 Prozent waren. Der Anteil der Befragten, denen für die Arbeit zu Hause ein eigener Raum zur Verfügung steht, hat gegenüber dem Beginn der Pandemie von 61 auf 74 Prozent zugenommen.
Mehr als die Hälfte (55 Prozent) sagen, dass sie im vergangenen Jahr ein gesteigertes Vertrauen in die Arbeit im Homeoffice erlebt haben. Nur bei 17 Prozent ist dies nicht der Fall. Dazu Robert Bertschinger: «Das gesteigerte Vertrauen in die Arbeit zu Hause deutet darauf hin, dass die Homeoffice-Pflicht einen Kulturwandel angestossen hat. Was für viele Unternehmen vor der Pandemie noch als undenkbar galt, wurde innerhalb eines Jahres oft erfolgreich umgesetzt. Punkto Flexibilität hat die Schweizer Arbeitswelt im vergangenen Jahr einen grossen Schritt nach vorne gemacht.»
Kamera, Action! Siegeszug der Videotelefonie im Berufsalltag
Videotelefonie hat sich als Kommunikationskanal im Zuge der Pandemie fest etabliert. Rund ein Drittel (34 Prozent) hat im Durchschnitt ein bis zwei Videocalls pro Tag. Bei 28 Prozent sind es drei bis vier und bei 25 Prozent fünf oder mehr Videoanrufe. Nur eine kleine Minderheit nutzt keine Videocalls.
«Du bist noch gemutet» ist der Homeoffice-Satz des vergangenen Jahres
Die Kommunikation über digitale Kanäle hat die Wahrnehmung des Arbeitsalltags entscheidend geprägt. XING wollte von den Teilnehmenden abschliessend wissen, welcher Satz für sie die Arbeit im Homeoffice während der Pandemie am besten auf den Punkt bringt. Am meisten Stimmen erhalten hat «Du bist noch gemutet», dicht gefolgt von «Seht ihr meinen Bildschirm?» und «Könnt ihr mich hören?»