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Freikarten zu Stephen King ‘Der Nebel’ zu gewinnen

Da hier…

2* 2 Freikarten zu Stephen King ‘Der Nebel’ zu gewinnen

…offenbar alle zu beschäftigt mit Lesen sind um ins Kino zu gehen, verlosen wir alle Freikarten, die dort nicht weggehen, einfach hier. (Ich gebe zu, dass meine Drohung, mit den Film eben 4* anzusehen, aus der Luft gegriffen war ;) )

Was dürft ihr dafür tun?

a) Hier kommentieren (Mailadresse angeben sonst kann ich euch nicht erreichen, wird aber nicht angezeigt )

oder

b) E-Mail an oliver.gassner+stephenking @ gmail.com mit Betreff „Werbung ist super!“

Ich verschicke dann die Dinger (immer 2), Adressen werden nicht an den Verleih oder so weitergegeben.

next08: Internetkonferenz wider Willen

Nein, natürlich nicht wider Willen, aber an sich war die ’next 10 years‘ im Jahr 2006 lediglich begangen worden, weil SinnerSchrader in andere – kleinere – Räume übersiedelte und weil man die alten noch mal so richtig zum 10 Jubiläum von S2 „abfeiern“ wollte.

So etwa.

Jedenfalls haben dann alle gesagt: „Der Alk war gut, die Häppchen lecker und die Vorträge nicht zu störend: Macht das doch nächstes Jahr wieder. “

Wer kann da schon nein sagen?

2006 supercool waren jedenfalls die schönen farbigen Tags, die man sich aufpappen konnte, Johnny Häusler, der die Gitarre auspackte zur Präsentation und das (von meiner Wenigkeit gemachte) Foto vom ‚Geschäftsführer 2.0‘. Dürft ihr selber googeln ;) Allein zwei Hände voll Blogger hab ich da das erste Mal getroffen: IX, Herrn Knüwer achundvieleandere.

Jedenfalls gab es dann 2007 wieder eine jetzt next07 genannte Veranstaltung, die man da feierte, wo nachher Kriegsschiffe rein sollten. Weil ich jetzt keine Wortspiele mit ‚torpedieren‘ machen mag, lass ich es mal bei der Bemerkung, dass die next07 allein deswegen historisch wurde, weil Nico Lumma versuchte zu erklären, wie Shoppero funktioniert (das wurde da gelauncht), weil Ibo Evsan den Titel als ‚emotional mitreißendester Präsentator‘ gewann und weil das Enterprise 2.0 in Deutschland Einzug hielt mit dem inzwischen legendären Vortrag von Sören Stamer über die Restrukturierung seiner Firma. (Gratiserwähnungsdisclosure: Ibo und Nico sind oder waren Kunden von mir oder sind Sponsoren und eh nette Leute, Sören war noch kein Kunde ist aber auch supi ;) )

Jeeeeedenfalls darf man bei der next08 wieder auf eine denkwürdige Veranstaltung gespannt sein darf. Diesmal zum Thema ‚ get realtime‘.

Da jetzt nicht jede/r den Konferenzankündigungstext sofort versteht, übersetze ich ihn mal in Teilen:

Keine sechs Monate vor dem Kongress selbst präsentieren wir die ersten detaillierten Informationen:

heißt: „Was wir mit diesem Satz so genau sagen wollen, wissen wir auch nicht. „

Auf der next08 treffen Sie die Macher des Internets.

heißt: „Und natürlich AnjaTanja, die gibt es wirklich. Außerdem sind unsere Hostessen schnuckelig. Die Barmixer auch. Je nach Geschmack und Präferenz.“

Hierzu zählen Unternehmer, Marketingexperten, Berater, Designer, Gründer, Blogger und Venture Capitalists.

heißt: „Hier können Sie kaufen, verkaufen und verkauft werden. Also: läääächeln.“

Mit erwarteten 1.000 Teilnehmern zählt der Kongress zu den wichtigsten Terminen der Internetwirtschaft in Europa.

heißt: „Klar gibt es noch etwa drei Dutzend andere Veranstaltungen dieser Art, aber in Hamburg isses auch schön und keine der andere ist gleichzeitig. Besser als arbeiten ist es ohnehin.“

In einer intimen Atmosphäre ist genug Raum für Informationen, Diskussionen und Netzwerken über Themen, die heute Trend und morgen Massenmarkt sind.

heißt: „Sie können auch einfach nur Drinks schlürfen, mit Leuten reden und mit AnjaTanja flirten, ohne zu den Vorträgen zu gehen. Und wenn Sie immer schon mal mit 1000 Leuten intim werden wollten: Last Exit HH.

Das Leitthema 2008: „get realtime“

heißt: „werd Echtzeit“ (oder gar: „wird echt Zeit“?) konnten wir es ja wohl nicht nennen, oder?“

Das Internet entwickelt sich von einem Informations- zu einem Kommunikationsmedium.

heißt: „Mann ey, Ihre Zeitung ist jetzt ein Telefon, klar?“

Über digitale Medien tauschen ihre Nutzer sich ständig untereinander aus. Wie können Unternehmen den Trend Echtzeit für sich nutzen?

heißt: „Schlaue Leute erklären Ihnen das, was Ihre Kinder längst wissen und Ihre Mitarbeiter machen statt zu arbeiten. Jedenfalls sehen Sie zwar im Nachhinein doof aus, sind es aber nicht mehr ganz so wie vorher. Zu verlieren haben Sie sowieso nix. Oder alles.

Ich hoffe das war erhellend. Ich jedenfalls guck, dass ich hingehe ;)

Grade gibt es ein begrenztes Kontingent an Tickets für schlappe 190 Tacken. Für diesen Event ein Schnäppchenpreis. Also: Da rechts in der Sidebar gleich mal klicken, ja?

Der DWB-Retropitch

Ja, ok, das ist grad pure Werbeavantgarde, aber ich versuch es mal zu erklären ;)

Also:

Nicht wir verkaufen den Kunden Anzeigen sondern die Kunden pitchen uns an und den Preis bestimmt der Kunde und ihn regelt ein „crowdsourced Rabattsystem“ mit.

So geht retropitchen:

* Kunde schreibt Mail an uns mit Betreff ‚Retropitch – FIRMENNAME_DES_KUNDEN‘ (Das gilt dann als ‚Auftrag‘.) Unsere Mailadressen stehen im Impressum ;)

Inhalt der Mail
* Für wen sollen wir werben?
* Wie? (Welches Format Format, welche Dauer)
* Was ist das Gebot? (Geld, Ware, Goodie, whatever)

Dann weiter:

* Dumpinggebote oder langqweilige Sachen schiessen wir dann gleich weg (also 1 EUR oder halt öde Produkte oder Ideen oder so)
* jeweils 6 Gebote werden in 1 Artikel gebloggt
* User stimmen ab durch Kommentieren, wer 30, 20, 10% Rabatt kriegen soll (also: einfch den Namen des Auftraggebers kommentieren = 1 Stimme)
* Platz 1, 2, 3 kriegen 30, 20, 10% Rabatt
* Wir posten das Ergebnis (das gilt als Auftragssannahme)

(Wenn jemand Ware gegen Leistung tauschen will, kann man natürlich schlecht was machen, prozentemäßig, wir denken uns dann einfach eine zusätzliche Leistung aus, OK?)

Wir hoffen natürlich darauf, dass unsere Leserinnen und Leser Werbeobjekte und Werbeformen wählen, die amüsant und interessant sind ;)
Also: Pitcht uns einen!

Leitfaden Online Marketing: das kompakte Wissen der Branche

Torsten Schwarz schreibt Bücher. oder lässt Bücher schreiben: von Leuten, die auch noch umsonst für ihn machen und verkauft die Bücher. Und die Leute sind happy, weil die Leute die die Bücher kaufen die ganzen schlauen Leute, die mitgeschrieben haben, dann anrufen und ihnen 1000-1500 Euronen am Tag aufdrängen, damit sie ihnen erklären, was sie im Buch gemeint haben.

Toll, oder?

Torsten Schwarz ist auch happy, logo.

Jedenfalls ist so ein Buch das im Titel erwähnte, dessen bindestrichfreien Titel ich jetzt nicht noch mal tippe.

Das Inhaltsverzeichnis liest sich wie ein who-is-who der deutschen Agenturen-, Berater- und Startupszene – es fängt mit (dem wirklich netten und ultracoolen) Ossi Urchs an und dann genau so weiter. Massenweise schlaue Leute. Und wenn man das Ding hat, muss man nie wieder etwas wissen sondern kann erstmal was kurzes lesen und weiß dann gleich wen man anmailen, anXingen oder notfalls anrufen muss, damit es klappt mit dem Nachbarn, ehm, Kunden. Man kann denjenigen auch das nächste Mal, wenn es Gratisgetränke gibt -OMD, next08, DLD und so-, abfüllen und aushorchen, rein theoretisch. Würd keiner, der das hier liest, je machen. Klaro.

Ich schreib jetzt nicht das Inhaltsverzeichnis ab, aber es wird wirklich alles behandelt. Aber mal n paar Stichworte: Affiliate, Multichannel, 50plus, Ethnomarketing, Corporate wording, RSS, Barrierefreiheit, Ingame Advertising, SEM, Permission marketing, Mobile Marketing, Web Analytics, PR, Blogmonitoring, 3D, web 2.0 (wow), Social Bookmarking, Rechtsfragen. Cases gibbet auch: Crossmedia, Quelle, E-Plus, webmiles, O2, RTL Club, Moorhuhn, Geberit, Swarovski. Aber im Wesentlichen funzt es wie dieses Blog: es ist ne Dauerwerbesendung ;)

Ich hab das Buch übrigens nicht bezahlt. Ich habs von Mitautor Alex ‚Podpimp‘ Wunschel – danke, er wusste nicht wozu ich es benutzen werde ;). Der hat da drin was über Podcasting geschrieben.

Das Teil ist n glänzendes Hardcover und eignet sich allein wegen des Gewichts schon nicht als Lektüre für den Zug, im Flugzeug kostet es sicher Übergepäck oder gilt als Nahkampwaffe. Allernotfalls kann man sich bei der Konsultation der hübsch layoutete Seiten vorstellen, dass man es dem Nervkunden von neulich, der mit dem eigenen Angebot zur Billig-Konkurrenz gegangen ist, um die Ohren haut.

Aber nur vorstellen, ok?

Und: KAUFEN!