Wie wertvoll kann ein Kartenspiel sein?

23. März 2012 | By oliverg | Filed in: Allgemein.

Millionen Menschen auf der ganzen Welt spielen gerne Karten, sei es zum Zeitvertreib oder um Geld.
Meist wird direkt an einem Tisch gespielt, doch auch Online-Poker gewinnt auf Seiten wie poker.de an Boden. Aus Begeisterung für das Kartenspielen sammeln viele Spieler auch Spielkarten. Dabei kann es sich um einzelne Karten, ganze Kartenspiele oder Sonderausgaben mit thematisch gestaltetetem Blatt wie Tieren oder Flaggen handeln. Viele Kartenliebhaber sammeln auch doppelte oder dreifache Kartensätze wie Canasta-Karten, während sich andere Sammler nur für antike Karten oder Karten aus bestimmten Ländern interessieren.

Eine Sammlung anzulegen und sich mit der Gerschichte von Spielkarten zu beschäftigen ist relativ preisgünstig und macht die Beschäftigung mit dem Pokerspiel interessanter. Englische Spielkarten aus der Mitte des 16. Jhdts. Zeigen noch das französiche Design, das sich erst nach und nach zu dem heute bekannten Kartenspiel entwickelte. Spielkarten sind aufgrund ihres Materials recht empfindlich, daher ist aus den Jahren vor 1590, als William Bowes ein Lernkartenspiel mit den Grafschaften von England und Wales herausbrachte, kaum ein Dutzend Karten erhalten geblieben.

Zwar erlaubten die Puritaner in der Mitte des 17. Jahrhunderts die Herstellung von Spielkarten, doch viele Kartenspiele wurden auch vernichtet, weil das Glücksspiel als unmoralisch galt. Unzählige Kartenspiele wurden wohl auch in den Jahren der Großen Pest von London und während des Großen Brands von London zerstört. Die Thronbesteigung Charles des II. brachte Stabilität und die Entstehung von Spielkartenmanufakturen mit sich; viele Kartenspiele aus dieser Zeit sind bis heute erhalten geblieben.

Trotzdem sind Karten aus dem 17. Jahrhundert heute schwer zu finden, insbesondere Standard-Spielkarten. Um die Einfuhr ausländischer Spielkarten zu unterbinden und Steuergelder für die Finanzierung seiner Kriege zu erheben, unterstützte der König die Worshipful Company of Makers of Playing Cards, die Gilde der Spielkartenhersteller. Für jedes verkaufte Kartenspiel wurde eine Steuer erhoben, die direkt in die Schatztruhen des Königs floss. Ab 1712 musste in jedem Kartenspiel der Name des Herstellers im Pik-Ass aufedruckt werden; diese Vorschriften und Steuern wurden erst 1960 abgeschafft.

Moderne Spielkarten kamen ab 1880 auf. Bis dahin standen keine Wertangaben in den Ecken und die Symbole auf den Hofkarten waren noch nicht punktsymmetrisch aufgedruckt, sondern zeigten die Figuren in ganzer Größe. Die Rückseiten der Karten waren ursprünglich einfarbig, bis der Aufdruck von Mustern eingeführt wurde, um es Falschspielern zu erschweren, Karten an Schmutzflecken oder anderen Gebrauchsspuren auf der Rückseite schlichter Spielkarten wiederzuerkennen. Bis dahin hatten die Karten auch spitze Ecken, so dass sie schnell abnutzten und schäbig aussahen. Gerundete Ecken wurden ebenfalls in dieser Zeit eingeführt und wurden schließlich zur Norm.

Amerikanische Spieler auf den Flussbooten erfanden schließlich die 53. Karte, den Joker. Aus all diesen Innovationen entstand das moderne Kartenspiel.

Sich mit der Geschichte des Kartenspiel auseinanderzusetzen ist für den Sammler unabdingbar, denn so kann der Kartenbegeisterte nicht nur günstige, sondern auch äußerst seltene und wertvolle Kartenspiele auffinden, besonders im Internet. Dort lassen sich auch die Preise gut vergleichen, die verschiedenen Designs können begutachtet werden und viele Unternehmen sind auch zu Presinachlässen bereit, besonders, wenn ein Kunde mehr als ein Kartenspiel kauft.

Viele Sammler sind auch selbst Kartenspieler. Auch Online-Spiele erfreuen sich großer Beliebtheit, besonders Automatenspiele, wie sie bei slotsdownload.com heruntergeladen werden können.


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