Observation Over IP-Camera

7. März 2011 | By xut | Filed in: Allgemein.

Immer mehr Technologien nutzen das Internet als Übertragungsweg, Apps für Mobile Devices und Internet TV erfahren derzeit einen regelrechten Boom. Auch in der Überwachungstechnik zeigt sich dieser Trend in der sog. Netzwerkkamera.

Diese kombinieren geschickt verschiedene Aspekte von Kamera und Webserver. Schnittstellen können über herkömmliches Ethernet oder WLAN realisiert werden. Der Live-Stream wird mittels TCP/IP-Protokoll geroutet und auf den heimischen Rechner übertragen. Die Datenverarbeitung geschieht direkt in der Kamera, sie muss also im Vergleich zur gewöhnlichen Webcam nicht erst über USB an einen Rechner angeschlossen werden.

Der wohl größte Vorteil im Vergleich zu einem analogen Modell besteht in der Einfachheit der Installation und in der Reichweite der Bildübertragung. Während analoge Kameras i.d.R. aufwendig verkabelt werden müssen, braucht man bei einer IP-Kamera lediglich ein Netzwerkkabel und einen Breitband Internetzugang. Die Bilder sind dann theoretisch von jedem beliebigen Standort aus abrufbar. Eine Überwachung kann dabei in Echtzeit erfolgen, sprich Streaming, es können jedoch auch Standbilder übertragen werden. Die Energieversorgung des Geräts erfolgt ebenfalls über das Ethernet und ist somit unabhängig vom Stromnetz.

Beim Außeneinsatz sollte, wie bei jeder analogen Kamera auch, unbedingt darauf geachtet werden, dass die Kamera nicht direkt in die Sonne zeigt. Für eine erfolgreiche Installation sollten auch ausreichend IT-Kenntnisse vorhanden sein. Sollte die nicht der Fall sein kann man natürlich auch Rat beim Fachmann einholen um frustrierende Stunden bei der Einrichtung des Systems zu vermeiden.


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